SIM-only Tarife 2026 – Handyvertrag ohne Handy, 5G & Datenvolumen

SIM-only Tarife 2026: Handyvertrag ohne Handy, 5G & Datenvolumen vergleichen

Ein neues Smartphone brauchst du gar nicht – aber dein Mobilfunktarif ist zu teuer oder das Datenvolumen reicht nicht mehr?

Dann kann ein SIM-only Tarif interessant sein.

Bei SIM-only bekommst du einen Mobilfunktarif ohne neues Smartphone. Du nutzt dein vorhandenes Handy weiter und zahlst deshalb keine zusätzliche Gerätefinanzierung über die monatliche Mobilfunkrechnung.

Gerade 2026 lohnt sich ein genauer Vergleich: 5G gehört bei immer mehr Tarifen zum Angebot, Datenvolumen unterscheiden sich stark und neben klassischen 24-Monats-Verträgen gibt es flexible Tarife mit deutlich kürzeren Laufzeiten.

In diesem Ratgeber erfährst du, welches Datenvolumen zu dir passt, worauf du bei 5G, LTE, eSIM, Vertragslaufzeit und EU-Roaming achten solltest und wann sich ein Handyvertrag ohne Smartphone besonders lohnt.

Stand: 2. September 2026

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Was bedeutet SIM-only?

SIM-only bedeutet:

Du schließt einen Mobilfunkvertrag ohne neues Smartphone ab.

Du erhältst also lediglich die SIM beziehungsweise eSIM und den dazugehörigen Mobilfunktarif.

Dein bisheriges Smartphone kannst du weiterhin verwenden.

Das unterscheidet SIM-only von klassischen Handyverträgen mit Gerät.

Bei einem Vertrag inklusive Smartphone zahlst du nämlich häufig nicht nur für Telefonie und Datenvolumen, sondern indirekt auch für das neue Gerät.

Bei SIM-only fällt diese Gerätefinanzierung weg.

Das kann den monatlichen Tarifpreis deutlich übersichtlicher machen.

Für wen lohnt sich ein Handyvertrag ohne Handy?

SIM-only kann besonders interessant sein, wenn dein vorhandenes Smartphone noch gut funktioniert.

Auch wenn du dein Handy lieber separat kaufst, kann die Trennung von Gerät und Mobilfunkvertrag sinnvoll sein.

Du kannst dann unabhängig voneinander entscheiden:

Welches Smartphone möchte ich?

Und:

Welcher Mobilfunktarif passt zu meinem tatsächlichen Verbrauch?

Damit bist du nicht automatisch mehrere Jahre an eine Kombination aus Smartphone und Mobilfunktarif gebunden.

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SIM-only oder Handyvertrag mit Smartphone?

Beide Varianten können sinnvoll sein.

Ein Vertrag inklusive Smartphone hat den Vorteil, dass du nicht sofort den kompletten Kaufpreis des Geräts bezahlen musst.

Die Kosten werden häufig über die Vertragslaufzeit verteilt.

Dafür solltest du aber genau rechnen.

Denn ein scheinbar günstiges Smartphone kann durch eine höhere monatliche Grundgebühr und eine lange Vertragslaufzeit insgesamt teuer werden.

Bei SIM-only ist die Rechnung einfacher:

Tarifkosten und Gerätekosten bleiben getrennt.

Du kannst dadurch leichter erkennen, was dein Mobilfunkvertrag tatsächlich kostet.

Beispiel: Vertrag mit Handy oder SIM-only?

Angenommen, ein Handyvertrag kostet inklusive Smartphone:

49,99 € monatlich.

Bei 24 Monaten:

49,99 € × 24 = 1.199,76 €

Ein SIM-only Tarif kostet dagegen beispielsweise:

14,99 € monatlich.

14,99 € × 24 = 359,76 €

Die Differenz beträgt:

840 €

Natürlich fehlt beim SIM-only Tarif das Smartphone.

Für einen fairen Vergleich musst du deshalb den Kaufpreis des gewünschten Geräts hinzurechnen.

Genau deshalb solltest du immer vergleichen:

Gesamtkosten des Handyvertrags inklusive Smartphone

gegen

Smartphone-Kaufpreis + Gesamtkosten des SIM-only Tarifs

Erst dann siehst du, welche Variante tatsächlich günstiger ist.

Welches Datenvolumen brauche ich 2026?

Eine der wichtigsten Fragen beim Tarifvergleich ist:

Wie viele Gigabyte brauche ich wirklich?

Zu wenig Datenvolumen nervt.

Zu viel Datenvolumen kann bedeuten, dass du jeden Monat für eine Leistung bezahlst, die du gar nicht nutzt.

Eine grobe Orientierung:

5 bis 10 GB

Kann für Nutzer ausreichen, die hauptsächlich:

Nachrichten schreiben, E-Mails abrufen, etwas surfen und unterwegs nur gelegentlich Videos ansehen.

20 bis 40 GB

Für viele normale Smartphone-Nutzer ein interessanter Bereich.

Damit lassen sich beispielsweise Social Media, Navigation, Musikstreaming und regelmäßige mobile Nutzung gut abdecken.

50 bis 100 GB

Kann für intensive Nutzer interessant sein, die häufig Videos streamen, große Apps laden, unterwegs arbeiten oder das Smartphone regelmäßig als Hotspot verwenden.

Mehr als 100 GB oder Unlimited

Interessant für sehr datenintensive Nutzung oder wenn das Smartphone teilweise einen klassischen Internetanschluss ersetzt.

Das sind nur Orientierungswerte.

Dein tatsächlicher Bedarf hängt stark von deinem persönlichen Nutzungsverhalten ab.

40 GB Datenvolumen – für wen reicht das?

In deinen Google-Suchanfragen taucht bereits „40 GB Datenvolumen“ auf.

40 GB ist für viele Nutzer ein interessanter Mittelweg.

Damit kannst du beispielsweise regelmäßig:

  • Social Media nutzen
  • Musik streamen
  • navigieren
  • Videotelefonie verwenden
  • unterwegs Videos ansehen
  • Fotos und Dateien übertragen

Wer allerdings täglich mehrere Stunden hochauflösende Videos über Mobilfunk streamt, kann auch 40 GB relativ schnell verbrauchen.

Deshalb lohnt ein Blick in die Verbrauchsanzeige deines aktuellen Smartphones.

Dort kannst du häufig sehen, wie viele mobile Daten du in den vergangenen Wochen tatsächlich genutzt hast.

SIM-only mit 5G oder reicht LTE?

5G wird bei Mobilfunktarifen immer wichtiger.

Doch nicht jeder braucht zwingend den schnellsten verfügbaren Mobilfunkstandard.

Für normale Anwendungen wie:

WhatsApp, E-Mail, Webseiten, Navigation, Musikstreaming und viele Videos

kann auch ein guter LTE-Anschluss völlig ausreichend sein.

5G kann besonders interessant sein, wenn:

du sehr große Dateien über Mobilfunk lädst, das Smartphone häufig als Hotspot nutzt oder in einer Region von einer guten 5G-Versorgung profitierst.

Wichtig:

Damit du 5G nutzen kannst, müssen Tarif, Smartphone und Netzversorgung 5G unterstützen.

Ist ein 5G-Tarif automatisch schneller?

Nein.

Ein 5G-Tarif garantiert nicht automatisch eine bestimmte Geschwindigkeit.

Die tatsächliche Mobilfunkleistung hängt unter anderem ab von:

Standort, Netzauslastung, Entfernung zur Mobilfunkstation, verwendeten Frequenzen, Gebäuden, Smartphone und Tarif.

Außerdem begrenzen manche Tarife die maximal mögliche Geschwindigkeit.

Deshalb sollte beim Vergleich nicht nur groß „5G“ auf dem Angebot stehen.

Achte zusätzlich auf die angegebene maximale Downloadgeschwindigkeit.

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Welches Mobilfunknetz ist das beste?

In Deutschland gibt es mehrere Mobilfunknetze.

Welches davon für dich am besten ist, hängt stark von deinem Standort ab.

Ein Netz kann in einer Großstadt hervorragend funktionieren, aber an deinem Wohnort oder Arbeitsplatz deutlich schwächer sein.

Deshalb solltest du vor einem Wechsel überlegen:

Wie ist der Empfang zu Hause?

Wie ist der Empfang am Arbeitsplatz?

Wie sieht es auf deiner täglichen Strecke aus?

Wie gut funktioniert das Netz in Regionen, in denen du häufig unterwegs bist?

Ein günstiger Tarif ist wenig wert, wenn du dort keinen vernünftigen Empfang hast, wo du ihn tatsächlich brauchst.

Handyvertrag nur zum Telefonieren

Nicht jeder braucht 100 GB Datenvolumen.

Manche Nutzer suchen ganz gezielt:

Handyvertrag nur telefonieren

oder einen möglichst günstigen Tarif mit wenig mobilen Daten.

Das kann zum Beispiel interessant sein für:

Zweithandys, ältere Nutzer, Kindertelefone oder Menschen, die fast überall WLAN verwenden.

Dabei solltest du prüfen, ob eine Allnet-Flat enthalten ist.

Eine Allnet-Flat umfasst bei heutigen Tarifen normalerweise Telefonate in deutsche Mobilfunk- und Festnetze entsprechend den Tarifbedingungen.

Auch eine SMS-Flat ist bei vielen Angeboten enthalten.

Allnet-Flat: Was bedeutet das?

Eine Allnet-Flat ermöglicht in der Regel unbegrenzte Telefonate in deutsche Fest- und Mobilfunknetze innerhalb der tariflichen Bedingungen.

Wichtig:

„Allnet“ bedeutet nicht automatisch kostenloses Telefonieren in sämtliche Länder der Welt.

Auch Sonderrufnummern können ausgeschlossen oder separat berechnet werden.

Wer regelmäßig ins Ausland telefoniert, sollte deshalb die Auslandspreise des jeweiligen Tarifs separat überprüfen.

Monatlich kündbarer SIM-only Tarif

Flexibilität ist für viele Nutzer inzwischen genauso wichtig wie Datenvolumen.

Es gibt Mobilfunktarife ohne lange Mindestlaufzeit beziehungsweise mit kurzer Kündigungsmöglichkeit.

Das kann sinnvoll sein, wenn du:

nicht zwei Jahre gebunden sein möchtest, regelmäßig Tarife vergleichst oder noch nicht weißt, ob Netz und Anbieter langfristig zu dir passen.

Allerdings sind flexible Tarife nicht automatisch immer günstiger.

Vergleiche deshalb Preis und Leistung.

Was gilt bei klassischen 24-Monats-Verträgen?

Die anfängliche Laufzeit eines Telekommunikationsvertrags darf höchstens 24 Monate betragen.

Nach Ablauf einer vereinbarten Mindestvertragslaufzeit können automatisch verlängerte Verträge grundsätzlich mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.

Das bedeutet:

Ein alter Mobilfunkvertrag darf dich nach Ablauf der ursprünglichen Mindestlaufzeit nicht einfach erneut für weitere zwölf oder 24 Monate festhalten.

Trotzdem solltest du vor Abschluss immer die konkrete Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist prüfen.

SIM-only monatlich kündbar oder 24 Monate?

Beide Varianten haben Vorteile.

Monatlich kündbar

Du bleibst flexibel und kannst schneller auf bessere Angebote reagieren.

Vertrag mit längerer Laufzeit

Manchmal bieten Anbieter dafür niedrigere Aktionspreise oder zusätzliche Leistungen.

Entscheidend ist deshalb nicht nur die Vertragsdauer.

Rechne immer den Gesamtpreis.

Aktionspreis kann täuschen

Viele Mobilfunktarife werden mit einem besonders niedrigen Preis beworben.

Zum Beispiel:

Die ersten sechs Monate 9,99 €.

Danach 19,99 €.

Wenn du nur den Werbepreis vergleichst, entsteht schnell ein falscher Eindruck.

Besser:

Berechne die gesamten Kosten über die Mindestvertragslaufzeit.

Beispiel:

6 × 9,99 € = 59,94 €

18 × 19,99 € = 359,82 €

Gesamt:

419,76 €

Durchschnitt pro Monat:

419,76 € ÷ 24 = 17,49 €

Damit lässt sich der Tarif fairer mit anderen Angeboten vergleichen.

Anschlussgebühr nicht vergessen

Neben dem monatlichen Tarifpreis können zusätzliche Kosten entstehen.

Zum Beispiel:

Anschlusspreis, Aktivierungsgebühr, Versandkosten oder Kosten für eine physische SIM.

Andere Tarife verzichten vollständig auf solche Gebühren.

Deshalb sollte dein Vergleich immer den Gesamtpreis berücksichtigen.

eSIM oder klassische SIM?

Immer mehr Smartphones unterstützen eine eSIM.

Dabei wird kein klassisches Plastikkärtchen mehr zwingend benötigt.

Das Mobilfunkprofil wird digital auf dem kompatiblen Gerät eingerichtet.

Vorteile können sein:

kein Warten auf eine SIM-Karte per Post, schneller Tarifwechsel und einfachere Nutzung mehrerer Mobilfunktarife auf kompatiblen Geräten.

Aber:

Nicht jedes Smartphone und nicht jeder Tarif unterstützt eSIM.

Prüfe deshalb vorher die Kompatibilität.

eSIM und Dual-SIM

Besonders interessant kann eSIM zusammen mit Dual-SIM sein.

Beispielsweise kannst du:

eine private und eine geschäftliche Nummer auf demselben Smartphone nutzen.

Oder:

eine deutsche SIM und zusätzlich einen Tarif für Reisen verwenden.

Wie viele SIM- beziehungsweise eSIM-Profile gleichzeitig aktiv sein können, hängt vom Smartphone ab.

Daten-SIM: Wann lohnt sie sich?

Eine Daten-SIM ist hauptsächlich für mobile Datennutzung gedacht.

Sie kann beispielsweise interessant sein für:

Tablet, Notebook, mobilen Router oder Zweitgerät.

Bei solchen Tarifen solltest du besonders auf das Datenvolumen achten.

Telefonie spielt häufig keine oder nur eine untergeordnete Rolle.

Wer eine Daten-SIM als Ersatz für einen Internetanschluss nutzen möchte, sollte außerdem prüfen:

Netzabdeckung, Geschwindigkeit, Datenlimit und mögliche Fair-Use-Regeln.

Smartphone als Hotspot verwenden

Mit vielen SIM-only Tarifen kannst du dein Smartphone als mobilen Hotspot verwenden.

Dadurch können beispielsweise:

Laptop oder Tablet

über die Mobilfunkverbindung des Smartphones ins Internet gehen.

Das kann praktisch sein.

Aber Vorsicht:

Notebook-Nutzung kann deutlich mehr Datenvolumen verbrauchen als normales Surfen mit dem Smartphone.

Wer regelmäßig einen Hotspot nutzt, sollte deshalb eher großzügiges Datenvolumen wählen.

SIM-only und EU-Roaming

Innerhalb der EU gilt grundsätzlich das Prinzip Roam like at home.

Bei vorübergehenden Reisen kannst du Mobilfunkleistungen grundsätzlich zu den Bedingungen deines heimischen Tarifs nutzen.

Das betrifft typischerweise Telefonie, SMS und mobile Daten.

Allerdings können Fair-Use-Regeln gelten.

Besonders bei sehr günstigen Tarifen oder unbegrenztem Datenvolumen kann die Datenmenge im EU-Ausland begrenzt sein.

Deshalb solltest du vor einer Reise die Roamingbedingungen deines konkreten Tarifs prüfen.

EU-Roaming ist nicht dasselbe wie Auslandstelefonie

Das wird häufig verwechselt.

EU-Roaming bedeutet:

Du befindest dich beispielsweise in Spanien und nutzt dort deinen deutschen Mobilfunktarif.

Auslandstelefonie bedeutet dagegen beispielsweise:

Du sitzt in Deutschland und rufst eine spanische Telefonnummer an.

Für solche Gespräche können andere Preise gelten.

Deshalb unbedingt die Tarifbedingungen unterscheiden.

Schweiz gehört nicht automatisch zum EU-Roaming

Ein besonders wichtiger Punkt für Reisende:

Die Schweiz gehört nicht zur Europäischen Union.

Ob dein Tarif die Schweiz ohne Zusatzkosten umfasst, hängt deshalb vom Anbieter beziehungsweise Tarif ab.

Auch Großbritannien sollte je nach Tarif separat geprüft werden.

Vor Reisen außerhalb der EU ist ein Blick in die Roamingpreisliste deshalb besonders wichtig.

Rufnummer mitnehmen

Bei einem Tarifwechsel musst du deine bisherige Mobilfunknummer normalerweise nicht aufgeben.

Die Rufnummer kann grundsätzlich zu einem neuen Anbieter mitgenommen werden.

Dadurch bleibt deine bekannte Nummer erhalten.

Vor dem Wechsel solltest du darauf achten, dass deine persönlichen Daten beim alten und neuen Anbieter übereinstimmen.

Unterschiedliche Schreibweisen beim Namen können die Portierung unnötig verzögern.

SIM-only für Kinder und Jugendliche

Ein günstiger SIM-only Tarif kann auch für das erste Smartphone interessant sein.

Dabei müssen nicht automatisch 100 GB Datenvolumen gebucht werden.

Wichtiger können sein:

überschaubare Kosten, ausreichendes Datenvolumen und kontrollierbare Zusatzkosten.

Prepaid kann ebenfalls interessant sein, wenn Ausgaben besonders gut kontrolliert werden sollen.

Prepaid oder SIM-only Vertrag?

Prepaid bedeutet:

Du lädst Guthaben auf und nutzt Leistungen daraus beziehungsweise buchst Pakete.

Bei einem klassischen SIM-only Vertrag wird der Tarif regelmäßig abgerechnet.

Prepaid kann besonders interessant sein für:

geringe Nutzung, Zweithandys oder maximale Kostenkontrolle.

Ein Vertrag kann wiederum bei regelmäßiger Nutzung und größeren Datenpaketen interessant sein.

Auch hier hilft nur der Vergleich der tatsächlichen Kosten.

SIM-only für Selbstständige

Selbstständige können private und geschäftliche Mobilfunknutzung durch getrennte Tarife übersichtlicher organisieren.

Mit Dual-SIM beziehungsweise eSIM lassen sich auf geeigneten Smartphones zwei Telefonnummern parallel nutzen.

So muss nicht zwingend ein zweites Smartphone mitgeführt werden.

Welche Kosten steuerlich berücksichtigt werden können, hängt von der tatsächlichen geschäftlichen Nutzung und individuellen Situation ab.

Wie finde ich den besten SIM-only Tarif?

Den einen besten Tarif für alle gibt es nicht.

Ein passender Tarif sollte zu deiner Nutzung passen.

Entscheidend sind insbesondere Datenvolumen, Netz, maximale Geschwindigkeit, Vertragslaufzeit, monatlicher Preis und mögliche Zusatzkosten.

Ein Tarif für 8 € ist nicht automatisch günstig, wenn du ständig Daten nachbuchen musst.

Und ein Tarif mit 100 GB ist unnötig teuer, wenn du jeden Monat nur 6 GB verwendest.

SIM-only Tarife vergleichen

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Diese Punkte solltest du vor dem Abschluss prüfen

Schau vor einer Bestellung nicht nur auf den großen Monatspreis.

Prüfe zusätzlich Netz, Datenvolumen, 5G-Verfügbarkeit, maximale Geschwindigkeit, Vertragslaufzeit, Anschlusskosten, eSIM-Unterstützung, EU-Roaming und den Preis nach einer möglichen Rabattphase.

Auch wichtig:

Gibt es eine Datenautomatik?

Bei einer Datenautomatik kann nach Verbrauch des enthaltenen Datenvolumens automatisch zusätzliches Datenvolumen kostenpflichtig gebucht werden.

Wenn du das nicht möchtest, solltest du prüfen, ob sie deaktivierbar ist.

Datenvolumen aufgebraucht – was passiert?

Das hängt vom Tarif ab.

Mögliche Varianten sind:

Die Geschwindigkeit wird reduziert.

Zusätzliches Datenvolumen kann gebucht werden.

Oder es greift eine Datenautomatik.

Deshalb solltest du diesen Punkt schon vor Vertragsabschluss kennen.

Eine starke Drosselung kann mobiles Internet nach Verbrauch des Datenpakets erheblich einschränken.

SIM-only Tarif wechseln: Wann lohnt sich das?

Ein Wechsel kann besonders interessant sein, wenn:

deine Mindestlaufzeit vorbei ist, dein Tarif deutlich teurer geworden ist, du regelmäßig Daten nachkaufen musst, du inzwischen wesentlich weniger Daten benötigst oder dein aktueller Tarif kein passendes 5G-Angebot bietet.

Auch wer seit mehreren Jahren denselben Mobilfunktarif nutzt, sollte gelegentlich prüfen, wie sich Markt und Leistungen verändert haben.

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Handyvertrag kündigen und Rufnummer behalten

Wenn du wechseln möchtest, solltest du zuerst die Laufzeit deines bestehenden Vertrags prüfen.

Bei bereits automatisch verlängerten Telekommunikationsverträgen gilt nach der Mindestlaufzeit grundsätzlich eine Kündigungsfrist von einem Monat.

Wenn du deine Nummer behalten möchtest, beantragst du zusätzlich die Rufnummernmitnahme beim neuen Anbieter.

Der neue Anbieter kann beim Wechsel häufig unterstützen.

SIM-only oder unbegrenztes Datenvolumen?

Unlimited-Tarife klingen attraktiv.

Doch nicht jeder braucht unbegrenzte mobile Daten.

Wer monatlich nur 15 GB nutzt, kann mit einem begrenzten Datenpaket möglicherweise deutlich günstiger fahren.

Unlimited kann interessanter sein, wenn du:

sehr viel streamst, regelmäßig einen Hotspot verwendest oder Mobilfunk teilweise als Ersatz für Festnetz nutzt.

Aber auch bei Unlimited-Tarifen solltest du maximale Geschwindigkeit und mögliche Tarifbedingungen vergleichen.

Was ist besser: 20 GB, 40 GB oder 100 GB?

Das hängt komplett von deiner Nutzung ab.

Eine einfache Methode:

Schau im Smartphone nach deinem Verbrauch der letzten drei Monate.

Wenn du beispielsweise durchschnittlich 18 GB verwendest, solltest du nicht unbedingt einen 15-GB-Tarif wählen.

Ein kleiner Puffer ist sinnvoll.

Ein Tarif mit 30 oder 40 GB kann dann besser passen.

Wer dagegen nur 5 GB verbraucht, benötigt normalerweise keine 100 GB.

SIM-only Tarife 2026 vergleichen: So gehst du vor

Schritt 1: Prüfe deinen bisherigen Datenverbrauch.

Schritt 2: Überlege, welches Mobilfunknetz an deinen wichtigsten Orten gut funktioniert.

Schritt 3: Entscheide, ob du 5G benötigst.

Schritt 4: Prüfe die gewünschte Vertragslaufzeit.

Schritt 5: Vergleiche Grundpreis und einmalige Gebühren.

Schritt 6: Kontrolliere Roaming, eSIM und mögliche Zusatzkosten.

Schritt 7: Vergleiche anschließend aktuelle Angebote.

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Häufige Fragen zu SIM-only Tarifen 2026

Was bedeutet SIM-only?

SIM-only ist ein Mobilfunktarif ohne neues Smartphone. Du nutzt dein vorhandenes Gerät weiter und erhältst lediglich die SIM beziehungsweise eSIM samt Mobilfunktarif.

Ist SIM-only günstiger?

Das kann der Fall sein, weil keine Gerätefinanzierung im Tarif enthalten ist. Entscheidend ist aber immer der Gesamtpreis des konkreten Angebots.

Gibt es SIM-only mit 5G?

Ja, zahlreiche aktuelle Mobilfunktarife unterstützen 5G. Tarif, Smartphone und Netzversorgung müssen dafür passend sein.

Wie viel Datenvolumen brauche ich?

Das hängt vom Nutzungsverhalten ab. Für viele durchschnittliche Nutzer können Tarife im Bereich von etwa 20 bis 40 GB interessant sein, während intensive Streaming- und Hotspot-Nutzer deutlich mehr benötigen können.

Gibt es monatlich kündbare Handyverträge?

Ja, es gibt Tarife mit kurzen Laufzeiten. Zusätzlich können automatisch verlängerte Telekommunikationsverträge nach Ablauf ihrer Mindestvertragslaufzeit grundsätzlich mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.

Ist EU-Roaming kostenlos?

Bei vorübergehenden Reisen innerhalb der EU kannst du deinen Mobilfunktarif grundsätzlich zu Inlandskonditionen nutzen. Je nach Tarif können Fair-Use-Grenzen gelten.

Kann ich meine Rufnummer behalten?

Eine Rufnummernmitnahme zum neuen Anbieter ist grundsätzlich möglich.

Brauche ich für eSIM ein besonderes Handy?

Ja. Das Smartphone beziehungsweise Gerät muss eSIM unterstützen. Außerdem muss der gewählte Mobilfunktarif beziehungsweise Anbieter eSIM anbieten.

Finquell-Fazit: SIM-only 2026 – nur bezahlen, was du wirklich brauchst

Ein SIM-only Tarif kann besonders sinnvoll sein, wenn dein vorhandenes Smartphone noch gut funktioniert.

Statt jeden Monat zusätzlich ein neues Gerät abzubezahlen, konzentrierst du dich auf das, was du tatsächlich benötigst:

Telefonie, Datenvolumen und Mobilfunknetz.

Der wichtigste Fehler beim Tarifvergleich ist dabei, nur auf den Monatspreis zu schauen.

Prüfe auch:

Datenvolumen, Netz, 5G, maximale Geschwindigkeit, Vertragslaufzeit, Anschlussgebühr, eSIM und Roaming.

Und vor allem:

Buche nicht automatisch möglichst viel Datenvolumen.

Der günstigste Tarif ist derjenige, der zu deinem tatsächlichen Bedarf passt – nicht zwangsläufig der mit der größten Gigabyte-Zahl.

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Dort kannst du aktuelle Mobilfunktarife prüfen und anschließend zum jeweiligen Vergleich beziehungsweise Anbieter weitergehen.

Offizielle Informationen

Bundesnetzagentur – Vertragslaufzeiten und Kündigung:

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Vportal/TK/InternetTelefon/Vertrag/start.html

EU-Kommission – Roaming innerhalb der Europäischen Union:

https://europa.eu/youreurope/citizens/consumers/internet-telecoms/mobile-roaming-costs/index_de.htm

Transparenz

Finquell ist ein Informations- und Vergleichsportal.

Einige Vergleichslinks können zu Partnerangeboten führen. Bei einer vergüteten Vermittlung beziehungsweise einem Abschluss kann Finquell eine Provision erhalten. Für Besucher entstehen dadurch grundsätzlich keine zusätzlichen Kosten.

Tarife, Datenvolumen, Netzgeschwindigkeiten, Aktionen und Vertragsbedingungen können sich kurzfristig ändern. Maßgeblich sind die Angaben des jeweiligen Mobilfunkanbieters unmittelbar vor Vertragsabschluss.

Redaktioneller Stand: 2. September 2026

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